Erst gemacht, dann gedacht

Lorbeerblaettchen

Ein Großteil meiner Handlungen und Äußerungen sind unüberlegt. Im Nachhinein schäme ich mich und möchte gerne alles ungeschehen machen. Besonders schmerzhaft ist das Ganze im Zusammenhang mit der „Liebe“. Ich bewundere die Frauen, die sich selbst davon abhalten können (besonders im berauschten Zustand) peinliche Liebesgeständnisse per Whatsapp zu versenden. Erst im Nachhinein wird mir bewusst, welche Katastrophe ich gerade wieder fabriziert habe. Besonders, wenn der hohe Grad der Peinlichkeit auch noch zusätzlich von Nahestehenden bestätigt wird.

Wie konntest du nur? Das würde ich nie machen! Das hast du doch gar nicht nötig.

(Dennoch bin ich glücklich darüber, so ehrliche Rückmeldungen zu erhalten! Freunde, die einem nach dem Mund reden, braucht doch keiner)
Ich habe einem Mann einen Heiratsantrag gemacht. Auf einer Party. Etwa eine Stunde nachdem wir uns einander vorgestellt haben.

Ja! Morgen um 12 Uhr am Standesamt?

Das war selbstverständlich nicht seine Antwort. Wahrscheinlich wäre ich auch davongelaufen, wäre…

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2 Kommentare zu “Erst gemacht, dann gedacht

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